25.3. Auktion

Deutsch
Heute war der große Tag – der Tag der Versteigerung
Bereits um 9 Uhr trafen sich alle Fahrzeuge auf dem Weg zum royalen Stadion. Als wir uns gerade auf den Weg machen wollten machte unser Bolide beim Ausparken vor dem Hotel plötzlich laute unschöne Quietschgeräusche. Diese verstummten allerdings schnell wieder mit einem Knall woraufhin es aus der Motorhaube dick und grau nebelte. Die Servopumpe hatte sich verabschiedet. Das Problem war dank Reiners Taschenmesser schnell wieder behoben. Kurz den Riemen durchtrennt und schon war alles wieder wie neu…wenn „neu“ohne „Servolenkung“ bedeutete. Frisch gereinigt und Einige gut repariert rollten nun alles auf eigener Achse auf den Vorplatz wo schon die ersten Interessenten warteten um unsere Schönheiten zu begutachten. Um ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen versuchten die Organisatoren Aron und Falk die Autos zu sortieren; vom Kleinstwagen angefangen bis zur großen Feuerwehr als Knallbonbon zum Schluss. Leider waren erneut viele Fahrer darauf aus schnellst möglich an der Reihe zu sein, was sich eben in dieser Situation, wie auch schon zuvor als unklug herausstellte. Wir hingegen behielten unseren gewohnten Platz an vorletzter Stelle für den wir bei der Auktion vorgesehen waren. Dem entsprechend hoch war das Aufsehen das unsere Lady in Red machte. Stolz presentierte Karsten unsere weitgereiste Dame während Lars vom Team L666R gemütlich darin schlief(…). 331 000 Dalasis erzielte Sie. Das waren ca 5800€ oder ein reichliches halbes neues Klassenzimmer für eine der Schulen die die DBO dank der Spendengelder baut. Nur die Feuerwehr erzielte zum Schluss einen noch höheren Preis mit 480 000 Dalasis 8400€. Insgesamt eine Summe von 7 453 000 Dalasis,d.h. ca 130 700 € wurden dank dieser Rallye an die Hilfsprojekte der DBO und all ihre fleißigen Helfern gespendet. In den letzten Tagen wurden wir alle unsere Sachspenden los im Krankenhaus, der Krankenstation, im Kindergarten und den Grundschulen sowie der Ausbildungswerkstatt für Mechaniker. Alles was dann noch übrig war und nicht mehr in unsere Koffer für die Heimreise mit dem Flieger mit sollte wurde nun noch eingetauscht gegen Erinnerungsstücke oder verschenkt. So fanden unsere übrigen Kissen und Decken, Töpfe und Handtücher aus unserem Wohni neue Besitzer die sie dringender brauchten als wir. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle die uns geholfen und etwas gespendet haben und natürlich 1000 Dank die tollen Mädels und Jungs der DBO. Ihr seid Spitze!
Svenska
Äntligen auktionsdag!!!
Klockan 9 skulle alla bilar träffas på väg mot stora kungliga stadion. Men när vi skulle starta bilen framför hotellparkeringen lät våran kärra Merci väldigt högt. Ljudet försvann plötsligt medan det började ryker starkt grått under motorhuven. Servopumpen hade gått sönder. Tack vore Reiners Fickkniv löste vi problemet fort genom att vi klippte av själva kilrem. Perfekt som en nästan fabriksny bil, om de hade tillverkads utan servopump, startade vi mot auktionen. Finstädat och delvis reparerat körde alla bilar utan bogsering till platsen framför auktionsplatsen. För att kunna få lite ordning och nå höchst bästa belopp försökte våra organisatorer Aron och Falk att sortera bilar från minsta till största. Tyvärr skedde samma problem som tidigate nämnd att vissa ville alltid vara först. Däremot fick vi nästsista platsen i kön. Lika stort var sensationen när auktionen för våran kärra MB608D startade. 331 00 Dalasis eller 5800€ eller lite mer en en halv ny klassrum för skolan fick vi för bilen. Bara stora brandbilen kom bakom oss som en Highlight i slutet. 480 000 dalasis eller 8400€ fick de för sin bil. Slutbeloppet för alla 54 sålda bilar var 7 453 000 Dalasis, 130 700€ som går som donation till DBO s biståndsprojekter. Redan under de sista dagar delades alla sakdonationer ut till dagisen, skolorna, sjukhuset, sjukstationen och utblidningsverkstaden för mekanikerna. Allting som efteråt var kvar i våran husbil och inte följde med oss hem i bagaget med flygplanen, fick vi byta eller gav bort allting till de som hade större behov av våra kuddar,filt,madrasser,stekpannan och mycket mer.
Tack så mycket till alla sponsorer och tusen tack till hela DBO-gänget. Ni är helt fantastiska!

 

22.3. Ankunft/ankomst Gambia

Deutsch
Auch ein funktionierendes Auto braucht ab und zu Pflege und Vorbereitung. Darum war ein weiterer Ruhetag in St. Louis geplant. Natürlich konnte man auch die Stadt St Louis besuchen oder den Tag mit kühlen desinfizierenden Getränken am Pool verbringen doch eine vorherige Wartung der Autos noch vor Sonnenuntergang ist dringlichst zu empfehlen! Denn tatsächlich hatten viele Autos die holprige Überfahrt in den Senegal nicht ohne Schäden überstanden. Leider zeigte sich das erst bei einigen Teilnehmern als sie versuchten ihre eingesandeten Autos aus dem weichen Sand und in Fahrtrichtung zu drehen als sie plötzlich nicht mehr starteten. Auch wir trafen Vorbereitungen noch vor der Einnahme alkoholischer Getränke,natürlich nur aus rein medizinischer Gründen. Wir gingen früh ins Bett da der morgige Tag bekanntlich lang und anstrengend wird. So vernünftig und langweilig waren nicht alle!
Svenska
Även en fungerande bil behöver vård och lite förberedelse ibland. Därför fick vi en Restday i St.Louis. Själv fanns möjligheyer för sightseeing i St. Louis och kalla desinficerande dryck vid poolen. Men en kort stund för kobtroll av bilen om allting fungerade rekommenderades helst innan solnedgången. Tyvärr märkte de flesta deltagarna att gårdagens hemska vägar förstörde mer än tänkt efter det blev mörkt. Tack våran sund förnuft testade vi bilens funktioner innan vi började nedicinera oss med hjälp av alkoholisk medicin. Vi gick och la oss tidigt eftersom vi redan visste morgondagen skulle blir jobbigast på hela resan. Lika tråkigt far inte alla.

 

 

 

21.3. Restday St. Louis

Deutsch
Auch ein funktionierendes Auto braucht ab und zu Pflege und Vorbereitung. Darum war ein weiterer Ruhetag in St. Louis geplant. Natürlich konnte man auch die Stadt St Louis besuchen oder den Tag mit kühlen desinfizierenden Getränken am Pool verbringen doch eine vorherige Wartung der Autos noch vor Sonnenuntergang ist dringlichst zu empfehlen! Denn tatsächlich hatten viele Autos die holprige Überfahrt in den Senegal nicht ohne Schäden überstanden. Leider zeigte sich das erst bei einigen Teilnehmern als sie versuchten ihre eingesandeten Autos aus dem weichen Sand und in Fahrtrichtung zu drehen als sie plötzlich nicht mehr starteten. Auch wir trafen Vorbereitungen noch vor der Einnahme alkoholischer Getränke,natürlich nur aus rein medizinischer Gründen. Wir gingen früh ins Bett da der morgige Tag bekanntlich lang und anstrengend wird. So vernünftig und langweilig waren nicht alle!
Svenska
Även en fungerande bil behöver vård och lite förberedelse ibland. Därför fick vi en Restday i St.Louis. Själv fanns möjligheyer för sightseeing i St. Louis och kalla desinficerande dryck vid poolen. Men en kort stund för kobtroll av bilen om allting fungerade rekommenderades helst innan solnedgången. Tyvärr märkte de flesta deltagarna att gårdagens hemska vägar förstörde mer än tänkt efter det blev mörkt. Tack våran sund förnuft testade vi bilens funktioner innan vi började nedicinera oss med hjälp av alkoholisk medicin. Vi gick och la oss tidigt eftersom vi redan visste morgondagen skulle blir jobbigast på hela resan. Lika tråkigt far inte alla.

 

 

 

20.3. Nouakchott-St. Louis,Senegal

Deutsch

Der heutige Tag wurde bekanntlich staubig und heiß. Wir machten uns auf im Konvoi zur senegalesischen Grenze. Erst durch kleine Dörfer über Stock und Stein, dann weiter zum Damm auf einer schier endlosen schlechten "Straße"mit Schlaglöchern so groß wie PKWs und einer ausgeprägten Waschbrettpiste die alle ordentlich durchschütteln sollte. Der Grenzübertritt in den Senegal gestaltete sich dann vergleichbar einfach und kurz. Abenteuerlich wurde es erst wieder beim nächtlichen einordnen im tiefen Sand des Campingplatz' in St.Louis.

19.3. Restday Nouakchott

Deutsch
Heute genossen wir den Ruhetag in Nouakchott. Wir waren am Meer, lagen im Schatten unserer Autos, quatschten mit anderen Teilnehmern und genossen das Abendprogram mit einheimischer Liveband die zum Anlass der 25. Rallye spielte. 
Svenska
Vi njut av bara. Vi iaktade de stora vågar i havet(för stort för att kunna bada), satte mellan våra bilar i skuggan och på kvällen njut vi uppträdelsen av fantastiska Live-bandet.

 

 

18.3. Sahara-Nouakchott.

Deutsch
Als wir nach einer ruhigen Nacht in der Wüste starteten gab es die erste Komplikation mit dem Sprinter. Er wollte nicht starten. Kurz geschoben sprang er dann an doch schon nach wenigen Kilometern vermeldete das Team L666R per Funkspruch das der Sprinter plötzlich stark blau nebelte. Als er dann noch blecherne Laute gab, wurde Falk von den 2 Schwarzwäldern abgeschleppt bis zum Campingplatz in Noukchott. Dort trafen wir dann endlich wieder auf den Rest der Rallyeteilnehmer.
Svenska
Vi vaknade i öknen efter en fin och lugn natt men dagen startade med komplikationer. När Sprinter inte ville starta fick vi drag igång bilen. Redan efter några kilometer informerade team L666R via Cbfunk att Sprintern ryker stark blå. Medan motorn började låter med knackande ljud var Schwarzwälderna tvungen att bogsera Falks bil till Campingen nära Noukchott. Där träffade vi äntligen alla resterande deltagarna.

 

 

17.3. Grenze Mauretanien

Deutsch
Wie geplant stieß gestern abend Falk mit seibem Sprinter zu uns. Früh am Morgen machten wir uns also auf zur mauretanischen Grenze über die wir nun als Privatpersonen und nicht im Schutz der Charity-Rallye-Organisation. Darum dauerte schon die Ausreise aus Marokko(Westsahara) etwas länger. Unsere Autos wurden durch den Scanner geschickt im zusammenhang mit politisch unsicheren Lage von Westsahara. Dann durchliefen ein abwechselndes Chaos aus Abmeldebescheinigungen die abwechselbd jeweils von Arnee und Polizei abgestempelt werden mussten. Nach der holprigen Piste durch die 10km Niemandsland standen wir ca 2Stunden Schlange für das mauretanische Visum. Danach durften wir uns wieder abwechselbd bei Armee und Polizei unsere Stempel abholen. Zum Schluss gab es noch Versicherungs- und Zollpapiere. Am Abend suchten wir 3 Teams uns dann ein gemütliches Camp in der Wüste nahe Nouakchott.

16.3. Rasthof Barbas

Deutsch
Heute ging es endlich wieder weiter gen Süden. Quer durch die Sahara auf langen geraden Straßen, unebenen Buckelpisten und mit kurzen Abstechern über den weichen Sand für eine schöne Aussicht von der Steilküste auf den Atlantik. Sand, Sand und noch mehr Sand und noch viel mehr Kamele wohin das Auge sah. Und es gibt weitere gute Neuigkeiten zu vermelden. Unser Orgi Falk hatte auch endlich Erfolg und bekam wenigstens einen gereinigten Turbolader zurück gebaut und machte sich auf den Weg. Zwar musste er nochmal umkehren und den defekten Temperaturgeber zu tauschen aber gegen 12 Uhr Mittags rollte es. Wenn alles gut läuft treffen wir uns heute Abend am Rasthof Barbas ca 100km vor der mauretanischen Grenze um diese dann morgen in aller Ruhe zu passieren. Leider wissen wir nicht genau wie die Internetverbindung ist und melden uns deshalb erst mal ab. Bis bald,euer Team Stern
Svenska
Idag körde vi rakt genom Saharan över dåliga vägar med kort stopp in mot öknen,över mjukt sand med fint utsikt över Atlantik. Sand, sand och ännu mer sand och desto fler kameler. Det fanns positiva nyheter. Våran „Orgi“Falk fick sin „rengjord“ turbon återmonterat. Han åjte iväg men fick återvända för att byta temperatugivare en gång till. Om allting går bra ska vi träffas vid rastplatsen Barbas ca 100km innan mauretanska gränsen. Tyvärr kommer internetsignalen blir sämre. Därför säger vi hejdå tills vi få WiFi i Noukchott (?) igen.M.v.h Karsten och Sara

Deutsch
Das tägliche Auf und Ab der Gefühle ging heute weiter. Wir freuten uns als unser Motor endlich fertig eingebaut war. Nach einer kurzen Testfahrt stellten wir fest das der Öldruck sehr niedrig und die Rauchfahne noch ausgeprägter war. Außerdem klang der Motor nicht so sonderlich gut aber wir verbuchten das als seinen“afrikanischen Dialekt“und nahmen es hin da er schließlich endlich überhaupt lief. Dazu kam das diese besonderen Extras einen kleinen Aufpreis von weiteren 2000Dirham (200€)zum zuvor ausgehandelten Preis nach sich zogen (…). Dann wurde auch sogleich zu 8t und mit afrikanischem Tempo Zylinderkopf und Kolben vom Sprinter angeliefert und getauscht. So gegen 19 Uhr startete auch dieser Motor was zu steigender Euphorie bei Rallyeteilnehmern sowie Mechanikern führte. Leider stellte sich nach einer sehr kurzen Testfahrt heraus das der Turbo des Sprinter nun vollends defekt war. So konnte man erst morgen nach einem Neuen suchen. Vor verschlossener Werkstatttür im Regen (in der Wüste!)wurde dann Kriegsrat gehalten. Falk,der Eigentümer des Sprinters bestand darauf das wir 2 Teams schon einmal losfuhren und er uns morgen gegen Mittag dann nachfährt, wenn alles klappt. So rollten unsere Boliden nun endlich wieder. Kurz nach Mitternacht schliefen wir dann irgendwo in der Wüste weit weg von Laayoune.
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Idag fortsatte känslornas berg- och dalbanan. Vi blev så glada när bilens motor äntligen var helt återmonterat/delvis bytt. Efter provkörningen märkte vi att oljetrycket var väldigt lågt samt att det rycker svart ggr 4(värre än innan). Samtidigt lät motoren lite“speciellt“ men vi tolkade det som att det var hans afrikansk dialekt. De fantastiska extra funktioner kostade bara 2000 Dirham (200€)mer än tidigare beslutsatta fastpriset. Då var det äntligen dags för byte av Sprinters topplocket och kolven. I afrikansk hastighet återmonterades alla delar tills vi kunde starte motorn igen, klockan var 19.00. Stämningen av både rallyedeltagarna såsom mekanikerna blev helt euforiskt. Tyvärr gick Turbon sönder vid en super kort provkörning. Nytt turbo fick han inte förrän imorgon. Framför låsta verkstadsdörrar i regn (i öknen!)beslutsatte vi att vi 2 gamla långsamare bilar skall ge oss iväg redan ikväll medan Falk och sin Sprinter följde efter oss imorgon efter problemet är löst vid lunch (förhoppningsvis). Så åkte vi iväg och sov någonstans ute i öknen vid kl.2 långt bort från Laayoune.

Deutsch
Was für ein Tag! Schon wieder standen wir pünktlich am Tor,die Herren umgezogen zum Schrauben und warteten aufs Eintreffen der Mechaniker. Als alle Mechaniker fertig und am Platz waren, warteten wir auf…ja worauf eigentlich? Na egal, erstmal warten. Irgendwann dauerte es uns zu lang und Karsten begann zu Schrauben was das Zeug hält. Das gab dann tatsächlich den Anstoß und die Mechaniker drängelten sich zu Dritt an den Motor um ihn aus zubauen. Und plötzlich traf auch der ersehnte Ersatzmotor ein. Karsten und Falk machten sich auf eine abenteuerliche Suche um für Falks Sprinter die richtigen Teile zu finden. Sie fanden was sie suchten doch der ungeheuerliche Preis von
1 000 000 Dirham(100 000 €) wurde für den Motor aufgerufen. Darum führte der Werkstattmeister alle weiteren Verhandlungen. Zurück an der Werkstatt half Karsten mit bestimmenden Ton bei der weiteren Reparatur. Zu unserem Glück tauchte der Big Boss der gesamten Werkstattfiliale auf. Er hatte das Treiben beobachtet und redete dann mit verärgertem Tonfall auf seine Angestellten ein. Tatsächlich steigerte das den Arbeitswille wobei sie sogar ihre 2 Stündige Mittagspause vergaßen. Auch in Falks Motorraum klafte ab dem späten Nachmittag ein großes Loch was allerdings erst morgen wieder gefüllt werden sollte. Mit unglaublicher Geduld und Nerven aus Drahtseilen verbesserte und korrigierte Karsten wieder und wieder das bunte eilige Treiben rund um den Motor unserer unserer Lady in Red. Noch bis 20:30 wurde geschraubt und gewerkelt bis der Motor fast fertig eingebaut war.
Svenska
Vilken dag! Som vanligt var vi i tid framför verkstaden med arbetskläder och redo för komande reparationer medan vi fick vänta tills mekanikerna kom. När de äntligen var kom väntade vi på…ingen aning vad det var de väntade på. Hur som helst - vi fick vänta. Efter en stund orkade vi inte att vänta längre. Karsten började med att avmontera motoren. Plötsligt hände någobtibg och 3 mekanikerna hjälpte honom. Samtidigt fick vi äntligen våran ny begagnade motor. Karsten och Falk gav sig iväg på en äventurlig resa genom Laayoune för att söka matchande bildelar till Falks Sprinter. De hittade rätt motor men fick som prisinfo 1 000 000 dirham (100 000€). De beslutsatte att det tydligen var bättre om marokkanska mekaniker skulle förhandla om priset. Tillbaka på verkstaden fortsatte Karsten omgående med reparationen och fick högt och tydligt förklara om hur återmonteringen skulle sker. Som tur var att stora chefen hörde det och började med arg högt röst förklara att de skulle lyssna på tyska mekanikern. Därför fortsatte de att jobba och missade 2timnars rasten. Några mekaniker började avmontera bildelar i Sprintern också men nya delar skulle inte komma förrän imorgon. Alla jobbade tills sent på kvällen tills motoren i Lady in Red nästan var färdigt återmonterad.

Deutsch
Pünktlich standen wir heute um 8:30 vor der Werkstatt; Falk unser Organisator und Leidensgenosse (eventuell Schaden der Kopfdichtung, Sprinter) Lars und Reiner als stets optimistische treue Begleiter und super Kumpels mit ihrer Feuerwehr, und wir Zwei mit unserer schwächelnden roten Dame. Ganz so eilig hatten es die Herren von der Werkstatt allerdings nicht. Nachdem wir endlich dem Werkstattmeister unsere Probleme schildern konnten, verschwand dieser erst einmal. Das führte leider dazu,das die verbliebenen Mechaniker auch schnell ihre Motivation verloren. Auf unsere Anfrage wie es denn weiter ginge bekamen wir mehrfach als optimistische Antwort ”No problem!”. Erst kurz vor der Mittagspause waren Chef und Arbeitswille wieder da und so fand man heraus das wir einen Kurbelwellenschaden hatten, oder wie man uns nun erklärte ” Big problem!”. Auf diesen Schreck hin verschwanden alle erst einmal für 2 weitere Stunden zur Mittagspause. Danach begann die Suche nach einem Motor für unseren 608. Gegen Abend erreichte uns dann die Information das man tatsächlich einen passenden Gebrauchten gefunden hatte. Nun begann Karsten zur Verwunderung der Marokkaner selbst Hand an den alten Motor zu legen da Diese eher wenig Interesse an der Arbeit zeigten. So waren bis Dienstschluss die ersten Vorbereitungen für den morgigen Tag (wenn denn der Motor tatsächlich eintraf) erledigt. Zum Schluss gab es noch eine deprimierende Neuigkeit, denn der Schaden an Falks Sprinter war größer als gedacht. Ein abgerissenes Ventil und Kolbenschaden – ”Big problem!”
Svenska
Prick i tid sammlades vi framför verkstaden; Falk våran organisator med problem på Sprinter, Lars och Reiner våra glada optimister och fantastiska vänner med brandbilen och vi med röda damen som inte mår bra. Tyvärr var våra mekaniker lite tidsoptimistiskt och inte lika tidigt på arbetsplatsen. När vi äntligen kom i kontakt med verkstadens chef och fick förklara våra bekymmer försvann chefen plötsligt. Samtidigt försvann mekanikernas arbetsviljan. Vid efterfrågan vad som skulle hända fick vi varje gång samma optimistiska svar: ”No problem!”. Strax innan lunchen kom chefen tillbaka medan mekanikerna började söka båda bilarnas defekt. De upptäkte skadan på vevaxeln eller som mekanikern förklarade:”Big problem!”. Sedan tog de lunchrast i minst 2 timmar. På sen eftermiddag  fick vi informationen om att de hittade en begagnade motor till 608. Karsten började omgående med förberedande arbete inför morgondagen, vilket tydligen var väldigt faszinerande för marokkanerna. Strax innan mekanikernas hemgång avslutade Karsten sitt arbete. Samtidigt fick vi nya hemska nyheter om Sprinter bilens status:rivad ventil samt kolvskadan – ”Big problem!"

Deutsch

Mit dem Zielort Dakhla machten wir uns bereits früh am Morgen auf den Weg. Doch die Vorfreude hielt nur kurz, da unsere nette Dame MB608D schwächelte. Nach ca.15 km begann der Motor verdächtig zu Klopfen und der Öldruck fiel in den Keller. Gleichzeitig ging die Temperatur nach oben. Weit schaften wir es nicht mehr und so landeten wir in der erst bessten Werkstatt in Laayoune. Von Geruch und fragwürdiger Sauberkeit ließen wir uns nicht abschrecken,da eine Meinungsänderung sowieso nicht lösbare langwierige Diskussionen nach sich gezogen hätte. Nach dem alle 5 (!) Mechaniker nach anfänglichen Schwierigkeiten davon zu überzeugen waren das die Pleullagerschale und nicht der Ejektor das Problem waren ging es auch schon los. In Windes Eile begannen alle 5 Mechaniker... wie wild zu diskutieren. Nur ein einziger machte sich Schluss endlich daran in aller Seelen Ruhe die Ölwanne ab zu montieren um an den vermutlichen Defekt zu gelangen. Dies geschah natürlich unter den achtsamen Augen unseres Chefmechanikers Karsten doch auch das gestaltete sich zunehmend schwerer. Mit kurzen Abstechern im Kaffeehaus, zum Kräutlein rauchen und bei Frau und Mutti,trafen die neuen Teile am Ende doch in der Werkstatt ein wo sie mit meditativer Gelassenheit Stück für Stück eingebaut wurden. Gegen 20.00 und nach diversen Unstimmigkeiten bei der Höhe der zuvor verhandelten Summe wurden wir endlich vom Platz gelassen. Wir kamen ca.10 km bis das Klopfgeräusch wieder auftrat. Zurück in Laayoune, dank den Schwarzwälder Jungs Lars und Reiner die uns wieder zurück schleppten und unseren Orgs und Übersetzern Torsten,Holli,Falk und Daniel fanden wir diesmal eine etwas vertrauenserweckendere Werkstatt vor der wir unser Nachtlager aufschlugen um morgen gleich die Ersten zu sein.

 

Svenska
Tidigt på morgonenstartade vi mot Dakhla. Tyvärr slutade resan strax efter 15km då våran kärra dam MB608D började blir svag. Ett högt knakande ljud med sin ursprung ur motoren samtidigt som sjunkande oljetryck och stigande temperatur. Vi kom inte långt och stannade vid flrsta verkstaden i Laayoune. Vi ignorerade lukten samt sand,råttlike och mycket mer på golvet eftersom det redan var för sent för att ångra sig. Efter vi kunde övertyga alla 5 (!)inblandade mekaniker om att det inte är ejektorfelet utan att det är vevstakslager började de omgående med…att diskutera om omständigheterna. Slutligen började en enda mekaniker i lugn och ro att avmontera oljesump på speciellt sätt (…). Självklart försökte vårt chefmekaniker att kontrollera alla steg men det var svårare än vad man skulle tror. Trots några stopp på transport från lagret till verkstad på div.ställen som till exempel uppehåll i Cafét och för naturmedicinsk rökelse samt besök hos mamman och frun, fick vi äntligen nya delar. Med meditativa rörelser återmontera alla delar. Vid kl.20.00 och efter plötsligt uppträdande problem av tidigare fastlagd beloppet var vi äntligen på väg igen. Cirka 10km efter Laayoune började ljudet igen. Tack vore våra kompissar Lars och Reiner som bogserade oss tillbaka och våra organisatorer och tolk Torsten, Holli, Falk och Daniel hittade vi en nästan europäiskt verkstad. Vi stannade direkt framför verstaden för att vi skulle vara först nästa morgon.

Deutsch
Heute wurde es endlich richtig sandig. Wir verliessen unser Camp und fuhren immer am Atlantik entlang in Richtung Laayoune. Mittagessen gab es am Strand vor Tan Tan Plage. Leider waren die Wellen zu hoch zum Schwimmen. Am Nachmittag haben wir eine geologische Besonderheit, ein riesiges Loch in den Felsvorsprüngen der Steilküste bestaunt. Die Landschaft wandelte sich und wurde zunehmend trockener und staubiger. Hier waren wir also richtig und steuerten geradewegs auf das erste Wüstencamp zu. In „Luc’s Diner“, einem Beduinenzelt das zu einer Gaststätte mit authentischem Charme umgewandelt wurde genossen wir in lustiger Runde die hausmännische Küche, wie zum Beispiel Auberginensuppe und Kamelgulasch.
Svenska
Idag blev det äntligen sandigt. Vi lämnade Campingen och följde längs Atlantikkusten ner mot Laayoune. Vi åt lunch vid stranden nära Tan Tan Plage. Det var synd att vågarna var för höga varför vi inte kunde simma i havet. På eftermiddag tog vi rast vid en geologiskt underlighet,ett stort hål nära klippan. Landskapet blev mer och mer torrt och sandigt. Nu var vi säkert att vi närmade oss nästa målet: ett Beduinencamp mitt i öknen. Vi åt auberginesoppa och Kamelgulasch i Luc’s Diner i autentisk omgivning, ett beduintält i öknen.

Deutsch
Schon früh ging es heute wieder los gen Süden. Geplant war ein Zwischenstopp bei den „Blauen Steinen“. Dorthin ging es auf Serpentinenstraßen die den Begriff neu definierten (…) quer durch den Anti Atlas auf 1900m. Vor malerischer Kulisse ragten die bunt bemalten Steine empor. Wir trafen auf andere Europäer die hier den Winter verbrachten um der Kälte zu entfliehen und machten Bekanntschaft mit vielen netten bunten Menschen. Dann ging es weiter in Richtung Atlantikküste nach Aglou Plage wo wir wieder auf andere Rallyeteilnehmer trafen auf einen Campingpltz mit toller Aussicht

Svenska
Tidigt på morgonen fortsatte vi resan över Anti Atlas på 1900m höjd och serpentinväger som skapade en helt ny definition för själva begreppet (…). Första rast tog vi vid „Painted Rocks“, en fantastiskt kuliss där vi träffade trevliga alternativa människor från hela Europa som fick tillbringa hela vintern här i varma Marokko,långt bort från kylan. Senare kom vi fram till målet Aglou Plage. Vi hamnade på en Campingplats med fint utsikt över Atlantik kusten där vi träffade fler rallyedeltagare